Müssen wir wirklich dorthin, wo alle schon sind?

Reisen war noch nie so individuell planbar und buchbar wie heute. Wir können fast überall hin, jederzeit und auf unsere ganz eigene Art und Weise. Und trotzdem landen erstaunlich viele von uns zur gleichen Zeit an den gleichen Orten.

Einige Destinationen tragen einen grossen Teil der touristischen Nachfrage, während andere kaum Beachtung finden. Wie kommt es dazu? Welche Rolle spielen soziale Medien, Reiseplattformen, Werbung und unsere eigenen Reisegewohnheiten?

Für die betroffenen Destinationen entstehen dabei Herausforderungen – für Natur und Landschaft, Infrastruktur und Verkehr, die lokale Wirtschaft und die Menschen vor Ort. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie Tourismus so gestaltet werden kann, dass nicht immer mehr Orte unter denselben Druck geraten.

Mit WENIGER HYPE. MEHR ORT. wollen wir deshalb herausfinden und zeigen: Wie können wir reisen, ohne Overtourism weiter zu verstärken?

Drei Wege, genauer hinzuschauen.

Expert:innen

Wir sprechen mit Fachleuten über Overtourism, Reisehypes und die Auswirkungen des Tourismus. Sie ordnen Entwicklungen ein, erklären Zusammenhänge und geben uns neue Perspektiven auf unser Reiseverhalten.

Echte Einblicke

Wir lassen Menschen zu Wort kommen, die Tourismus unmittelbar erleben und mitgestalten - in Destinationen, in der lokalen Wirtschaft und in der Reisebranche. Ihre Erfahrungen zeigen, welche Auswirkungen der Tourismus vor Ort haben kann und welche unterschiedlichen Interessen dabei aufeinandertreffen.

Inspiration & Tipps

Wir zeigen, wie bewusstere Reiseentscheidungen getroffen und wir abseits der grossen Hypes unterwegs sein können: etwa durch die Art der Buchung, Wahl des Reiseziels oder der Reisezeit, die Aufenthaltsdauer, eine bewusstere Reiseplanung oder die Frage, wie wir uns vor Ort bewegen und verhalten.

Es geht nicht darum, weniger zu reisen. Sondern darum, bewusster zu entscheiden, wie wir reisen und was wir damit unterstützen.